Sie finden uns in unregelmäßigen Abständen, mindestens aber 1 mal im Monat in der Ahauser Gaststätte Am Schulzenbusch, Hof zum Ahaus 3 Die genauen Termine entnehmen Sie bitte hier -->
Ihre Ansprechpartner in Ahaus und Vreden (Vorstand):
Die Ahauser Linke hat bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 2,0 Prozent der Stimmen auf sich vereint. Damit war klar, Horst Müller auf Platz 1 der Reserveliste angetreten, ist im Stadtrat. Leider erreichte man das angestrebte Ziel mit 2 Leuten, und damit in Fraktionsstärke ins Rathaus einzuziehen, nicht. Dennoch sind wir auch mit diesem Ergebnis zufrieden, da jetzt endlich auch in Ahaus die Möglichkeit besteht sozial gerechte Politik von den anderen Parteien einzufordern.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,
Der Haushalt ist durch eine Neuverschuldung von 5 Mill. Euro und einen Abbau der Ausgleichsrücklage von rd. 6 Mill. Euro geprägt.
Nennen wir die Verantwortlichen für dieses Desaster mal beim Namen.
Sagen wir wo die Gelder geblieben sind, die uns, d.h. Ihnen, mir und den Menschen für deren Wohl wir gewählt wurden, fehlen. Sie sind ja nicht verbrannt, sondern parken irgendwo und warten darauf von uns abgeholt zu werden.
Die Bundesrepublik Deutschland hat 480 Milliarden Euro in Form von Kapitalhilfen und Bürgschaften zur Rettung der deutschen Banken bereitgestellt, dass sind 20 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Nun stellt sich die Frage: Wie lange wird uns diese Verschuldung belasten? Jahre oder Jahrzehnte? Und wer muss das Ganze überhaupt zurückzahlen? Die Antwort sehen wir heute in dem hier zu beratenden Haushalt. Natürlich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, also alle Bürgerinnen und Bürger, denn Mehrwertsteuer zahlen alle. Bitte lesen Sie weiter-->
§ 24 GO NRW - Anregungen und Beschwerden / Friedhofssatzung
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Büter,
sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Ahaus
gemäß § 24 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein – Westfalen regt „Die Linke“ Ortsverband Ahaus an, dass der Rat der Stadt Ahaus bei der Sitzung des Stadtrates am 20.04.2010 beschließen möge:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob die Friedhofssatzung dahingehend geändert werden kann, dass künftig nur Grabmale aufgestellt werden dürfen, die nachweislich ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 hergestellt worden sind.
Begründung:
Kinderarbeit stellt eine der unmenschlichsten Formen in der Herstellung und Verbreitung von Waren in einer globalisierten Welt dar.
Am Beispiel Indien – von dort kommen rund zwei Drittel aller Natursteine in Deutschland – entfaltet sich die ganze Dramatik der Situation: Es wird geschätzt, dass 150000 Kinder in indischen Steinbrüchen arbeiten. Unter sehr gefährlichen Arbeitsbedingungen arbeiten die Kinder bis zu 12 Stunden am Tag.
Nach Erfahrungen der ILO (International Labour Organization) haben sie auf Grund von chronischen Lungenerkrankungen, hervorgerufen durch Steinstaub, eine Lebenserwartung von höchstens 35 Jahren.
Auch in anderen Exportländern für Naturstein wie China oder Brasilien schließt die ILO Kinderarbeit nicht aus. Mittlerweile gibt es für Grabsteine ein unabhängiges qualifiziertes Zertifikat, das den Ausschluss von Kinderarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette bescheinigt, so dass von den Steinmetzen ein entsprechender Nachweis verlangt werden kann.
Mehrere Städte, z.B. München, haben bereits ihre Friedhofssatzung in diesem Sinne geändert.
Ich verweise auch auf die Internet-Seite: www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/produkte/natursteine