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DIE LINKE Kreisverband Borken

Dr. Diether Dehm (MdB), Politiker und Künstler, tritt in Bocholt und Borken auf

DIE LINKE Kreisverband Borken freut sich, alle Freunde und Interessierten zu einem unterhaltsamen Abend mit Diether Dehm und seinem Pianisten Michael Letz einzuladen.

  • Am Sonntag, dem 29. April 2012, in Borken: 


  • Diether Dehm, am Piano begleitet von Michael Letz, 
singt Brecht und Eigenes

Die Veranstaltung beginnt bei schönem Wetter im Biergarten um 19 Uhr.
im „Haus Fliederbusch“, Hohe Oststraße 20, in Borken (sollte tatsächlich schlechtes Wetter sein: im Saal).

Der Eintritt ist frei!

Und am Sonntagmittag kann man Dehm und Letz, das gemischte Ost-West-Duo, bereits bei „Bocholt blüht“ erleben, wo sie am Stand der LINKEN ihr berühmtes „Sozialquiz“ präsentieren, bei dem es die Gewinne sofort zum Mitnehmen gibt – Kompetenz im Sozialen und richtige Antwort vorausgesetzt.
Biographisches zu den beiden Protagonisten:

Dr. Diether Dehm, Textautor (600 Liedertexte auf Tonträgern, 3 Lyrikbände, 4 Romane, 7 Theaterstücke), Komponist (von Joe Cocker bis Ute Lemper) und Musikverleger; Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2005 europapolitischer und seit 2009 auch mittelstandspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag. Er ist Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE, Schatzmeister der Partei der Europäischen Linken, Mitglied in der VVN/Bund der Antifaschisten, bei ver.di und attac sowie Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft „Linke Unternehmerinnen und Unternehmer“ (BAG LiU) bei der Partei DIE LINKE.

Michael Letz, Jahrgang 1959, wuchs als pianistisches Wunderkind auf, sang im Rundfunk-Jugendchor Wernigerode, studierte Musikwissenschaft in Berlin und war dann Musikredakteur beim legendären Sender DT 64. In den Achtzigern leitete er musikalisch den berühmten Oktoberklub und übernahm das Kinderensemble SADAKO, das dank seinem Engagement noch immer besteht und 2009 fünfundvierzig Jahre alt wurde.
Letz ist Musikpädagoge, Konzertpianist, Komponist und Arrangeur. Er spielt Klavier, Akkordeon, Klarinette und besitzt den unnachahmlichen Charme eines Zwei-Zentner-Börde-Urfauns.

Heinz Rudolf Kunze über seinen langjährigen Weggefährten:

„Diether Dehm ist ein Mann mit vielen Eigenschaften und Begabungen. Was sich da alles zu dieser einen Persönlichkeit zusammensetzt, mag manchem widersprüchlich, gar unvereinbar erscheinen – ein pralles, gründlich ausprobiertes Leben ist es allemal.

Er ist ein Intellektueller – aber auch ein Geschäftsmann der Musikbranche mit dem Gespür für Erfolg. Demzufolge ist er auch ein Besserverdiener – und dabei dennoch ein überzeugender Linker. Er ist ein Romantiker – aber auch ein Pragmatiker, der sich auf die Mühen und Kompromisse alltäglicher Politik einlässt.
Vor allem aber ist er – und war es seit seinen Anfängen – ein Künstler. Neben und hinter dem Berater und Partner von Kollegen wie Klaus Lage, Bots, Anne Haigis und vielen anderen gab es immer den eigenständigen Musiker, Komponisten, Texter und Sänger Diether Dehm, früher alias Lerryn. Und irgendwie hat er es geschafft, diesen seinen Markenkern durch all die turbulenten Jahrzehnte und Tätigkeiten zu retten. Daß er nun ein Album mit Liebesliedern vorlegt, kann jeden, der ihn länger kennt (bei mir sind es fast dreißig Jahre) nicht wirklich verwundern. Unzufriedenheit mit dem Stillstand der Verhältnisse, weltanschauliche Empörung haben bei ihm auch immer eine gewissermaßen italienische, sinnliche Komponente – knochentrockene Parolen, musikalisches Herunterbeten verstaubter Binsenweisheiten sind seine Sache nicht. Diese Auswahl von Songs, Reminiszenzen an seine Arbeit im Poprockbereich und auf dem Gebiet des Musicals sowie die eine oder andere Verneigung vor der »old school« der Vorbilder seiner und meiner Generation, zeigt einen leisen, nachdenklichen Menschen, dem die Konkretheit der Empfindung, die Wärme und Bitterkeit des Lebens mehr bedeuten als ein erhobener, vor theoretischer Wut zitternder Zeigefinger.

Ungereimtheiten aufzeigen zu können ist wichtig.
Reimen zu können auch.
Diether kann beides.

Außerdem (und das ist in der deutschen Musikszene durchaus keine Selbstverständlichkeit): Der Mann kann singen.“

(Quelle: „Klar“, Zeitung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Nr. 24)