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Foto:xtranews.de Lizenz CC BY 2.0

DIE LINKE. Hubertus Zdebel

Ein guter Tag für die Demokratie - OB Sauerland muss gehen!

"Am Aschermittwoch ist alles vorbei" - wird es für den Oberbürgermeister von Duisburg nach seiner Abwahl am heutigen Sonntag heißen. Konsequent hatte er sich nach dem Unglück der Duisburger Loveparade 2010 geweigert die politische Verantwortung zu übernehmen und zurück zu treten.

Ein neues Gesetz in NRW macht seit einem halben Jahr die direkte Abwahl von OberbürgermeisterInnen in NRW möglich. Eine Initiative in Duisburg nutzte diese Möglichkeit. Sauerland wurde von denen gekündigt, die ihn gewählt haben. 150 000 Menschen wählten den Weg zu Wahlurne. 129 000 von ihnen nutzten den Gang, um Sauerland abzuwählen.

"Es ist kein Tag zum Jubeln," sagt Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. NRW. "Die Toten der Loveparade werden nicht wieder lebendig. Aber es ist ein guter Tag für die Demokratie: Die Zeiten, in denen nach guter alter CDU Manier politische Verantwortung einfach ausgesessen wurde, sind nach dem heutigen Tagen hoffentlich -
nicht nur in Duisburg - vorbei."

"Unser Dank gilt den vielen Menschen, die unermüdlich und bei eisigen Temperaturen das BürgerInnenbegehren und damit die Abwahl von Sauerland möglich gemacht haben," ergänzt Hubertus Zdebel, Landessprecher DIE LINKE. NRW. "Die Arroganz der Macht hat heute einen ordentlichen Dämpfer erhalten. DIE LINKE. NRW wird daran arbeiten, dass er nicht vergessen wird."