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Soziale Bündnis im Kreis Borken!

Soziales Bündnis im Kreis Borken gegründet

Sozialpolitsch engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Kreisgebiet haben am Dienstag, dem 14.8.2012, das überparteiliche Personenbündnis „Soziales Bündnis im Kreis Borken“ gegründet.

Die Gründungsmitglieder, die alle in unterschiedlichen Bereichen (Gewerkschaften, Anti- Atomkraft-Initiativen, Bürgerinitiativen, kirchlichen Gruppierungen, sozialpolitischen Initiativen und in Parteien) aktiv sind, planen gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen zu aktuellen Themen aus allen Bereichen der Sozialpolitik.

Antikriegstag 2012
Zum Thema „Krieg oder Frieden? Aktueller denn je!“ lädt das Bündnis zu einer Diskussionsveranstaltung am 28.8.2012, 19 Uhr in den Dinkelhof“, Alstätter Straße 86, 48599 Gronau, ein. Dies ist eine Veranstaltung zum Antikriegstag, der jährlich am 1. September begangen wird. Zur Freude der Organisatoren konnten die Bundestagsabgeordnete Inge Höger, Berlin, für das Einstiegsreferat und Dieter Sauerwald von Attac, Borken, für die Moderation gewonnen werden.
Das neue Bündnis weist zudem darauf hin, dass direkt am Antikriegstag die traditionelle Gedenkveranstaltung „Blumen für Stukenbrock“ stattfindet. Informationen dazu im Internet unter www.blumen-fuer-stukenbrock.de.

Unterstützung der Kampagne Umfairteilen auch im Kreis Borken
Bereits am 29.9.2012 startet die nächste Aktion der bundesweit von Gewerkschaften, Sozialverbänden, ATTAC und vielen anderen Organisationen ins Leben gerufenen Kampagne Umfairteilen.
Mit der Kampagne sollen die Zusammenhänge und Hintergründe der derzeitigen Situation verdeutlicht und angeprangert werden: Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen wieder an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden - mit einer Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer. Die Verursacher müssen zahlen. Die Lohnabhängigen haben die Kapitalismuskrise nicht verursacht.
Mit einem bundesweiten Aktionstag am 29. September 2012 gehen die Initiativen und Verbände auf die Straße - in Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg und in weiteren Städten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme aufgerufen. Weitere Informationen dazu im Internet unter www.umfairteilen.de.

Uran-Aktionstag mit regionalen Protesten in Gronau und Almelo
Diesen bundesweiten Aufruf wird das Soziale Bündnis im Kreis Borken in Ergänzung zu den bundesweiten Großveranstaltungen mit einem internationalen, grenzüberschreitenden Aktionstag gegen die Atomanlagen in Gronau / Westfalen und Almelo / Niederlande unterstützen. Zur Erinnerung: In Gronau im Kreis Borken steht die einzige Urananreicherungsanlage in der Bundesrepublik Deutschland. Von Gronau aus wird nuklearer Brennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt geliefert. Den Gewinn streichen die Konzerne ein, namentlich der Betreiberkonzern Urenco. Das gesundheitliche Risiko trägt die Bevölkerung und wird dabei auch noch durch hohe Strompreise von den Konzernen abgezockt.
Die Gronauer Atomfabrik fällt nicht unter den sogenannten Atomausstieg der Bundesregierung. Die Urananreicherungsanlage Gronau darf unbefristet weiter produzieren. Das ist kein Atomausstieg, das ist „Merkels Murksausstieg“, mit dem der Bevölkerung Sand in die Augen gestreut wird. Daher gibt es am 29.9.2012 einen Internationalen Aktionstag gegen die Uran- und Atomindustrie. In Gronau wird es Aktionen vor Banken geben, welche in Finanzgeschäfte mit der Atomindustrie verstrickt sind. Der „Uranium Action Day 29.9.2012“ wurde am 4.2.2012 auf der Internationalen Urankonferenz in Münster beschlossen. Die Anti- Atomkraft-Bewegung sieht sich als Teil der sozialen Bewegungen und unterstützt selbstverständlich auch alle „Umverteilungsaktionen“.
Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit
Das Soziale Bündnis im Kreis Borken ist der Auffassung, dass sozialpolitische Initiativen und Umweltgruppen gemeinsam stärker sind. Gemeinsame Gegner werden benannt und gemeinsam bekämpft. Ein gemeinsames Ziel auf dem Weg zur sozialen Gerechtigkeit besteht darin, die Macht der Banken und Konzerne zu brechen.
Auf weitere Unterstützerinnen und Unterstützer freut sich das Soziale Bündnis im Kreis Borken!
Kontakt: 015237093677  E-Mail: soziales.buendnis.borken@freenet.de